Luchs
Eigentlich wollte ich die letzte Woche bei einem Fotoworkshop auf Helgoland verbringen, der leider coronabedingt nicht stattfinden konnte. So hab ich die Zeit genutzt, um etliche Stunden im Urwald  Sababurg und im Tierpark zu verbringen, der seit dem 6. Mai wieder geöffnet hat. Besonders in den Morgenstunden ist der Tierpark noch menschenleer, so dass man einen wunderbaren Blick auf die langen Eichenalleen hat.


Paradebuche im Urwald
Im Urwald trifft man an Wochentagen ohnehin nur wenige Menschen und kann so ganz in Ruhe die besondere Stimmung dort genießen. Etliche der alten Baumgestalten verfallen zusehends, aber gerade das macht den besonderen Charme aus.


Sababurg
Über dem Tierpark thront die Sababurg, leider gibt es dort zur Zeit keinen Gastronomiebetrieb mehr. Im Frühling gibt es natürlich besonders viele Jungtiere im Tierpark. Mein persönliches Highlight bei den Besuchen war ein erst wenige Tage altes Elchkalb.


Elchkalb

  • hoch_1
  • hoch_12
  • hoch_13
  • hoch_14

Aber auch die vielen anderen Jungtieren haben natürlich ihren besonderen Charme. Zu meinen besonderen Lieblingen zählen hier die Frischlinge und die Wisentkälber.


Chillen mit Mama
Die langen Alleen mit dem frischen Grün lassen einen tief durchatmen.


Allee im Tierpark
Auch am Wegesrand gibt es die ein oder andere Schönheit zu entdecken.


Leichtigkeit
Meine besondere Liebe gilt jedoch den Luchsen. Man muss schon einige Zeit am Gehege verbringen, um zu schönen Fotos ohne störende Zäune im Hintergrund zu kommen.


Luchsportrait
  • quer_12
  • quer_13
  • quer_14
  • quer_15
  • quer_16
  • quer_17
  • quer_19
  • quer_21
  • quer_22
  • quer_23
  • quer_24
  • quer_25
  • quer_26
  • quer_27
  • quer_28
  • quer_29
  • quer_31
  • quer_32
  • quer_33
  • quer_34
  • quer_35
  • quer_36
  • quer_38
  • quer_39
  • quer_41
  • quer_42
  • quer_43
  • quer_44
  • quer_45
  • quer_46
  • quer_47
  • quer_48
  • quer_49
  • quer_51
  • quer_52
  • quer_53

Auch die Wölfe machen es einem nicht immer leicht. Aber hier zahlt sich die Geduld letztendlich ebenfalls aus.


Wolf

Brave Heart's Chelsea
Derzeit ist die nordhessische Landschaft von der Rapsblüte und der Blüte der Obstbäume geprägt. Bei den Obstgehölzen sind gerade die alten Hochstämme oft über und über mit Blüten bedeckt. Ob daraus letztendlich Früchte werden, hängt von vielen Faktoren ab. Zum einen müssen ausreichend Insekten für die Bestäubung vorhanden sein, leider ein zunehmendes Problem vor dem Hintergrund des Insektensterbens, zum anderen dürfen keine allzu kalten Nächten die Blüte zunichte machen. Nach der üppgigen Frühjahrsblüte leiden viele Insekten bei uns schlichtweg Hunger. Jeder einzelne kann hier durch naturnahe Staudenpflanzungen oder die Aussaat von einjährigen Blumen gegensteuern.


Rapsblüte
Dabei sollte man natürlich auf die chemische Keule verzichten. Gerade im eigenen Garten kann das Obst so direkt vom Baum in den Mund wandern. Selbst die Hunde lieben frisches Obst.


Chelsea
  • raps_1
  • raps_12
  • raps_13
  • raps_14
  • raps_15
  • raps_16
  • raps_17
  • raps_18
  • raps_19
  • raps_21
  • raps_22
  • raps_23


Bounty im Alter von mittlerweile neun Jahren


Apfelblüte

Bounty
Ein besonderes Ereignis im Frühjahr ist die Blüte der Buschwindröschen (Anemone nemorosa). Die Hahnenfußgewächse bedecken besonders gerne den Boden sommergrüner Laubwälder solange die Bäume noch nicht belaubt sind. Im Reinhardswald gibt es stellenweise größere Bestände, die eine beeindruckende Kulisse für Fotos bilden.


Lichtspiele
Die filigranen Blütenstände lassen sich wunderschön im Detail ablichten und liefern Ideen für immer neue Bildgestaltungen.


Chelsea

  • quer_1
  • quer_12
  • quer_13
  • quer_14
  • quer_15
  • quer_16
  • quer_17
  • quer_18
  • quer_19
  • quer_21
  • quer_22
  • quer_23



Märchenwald

  • hoch_1
  • hoch_12
  • hoch_13
  • hoch_14



Buschwindröschen
Besonders in diesem schon wieder anhaltend trockenen Frühjahr währt die Pracht allerdings nicht allzu lange. Aber gerade die nicht ständige Verfügbarkeit macht ja den Reiz vieler Dinge aus.


Chelsea