Reh in einem Feld aus Kamille
Die starken Einschränkungen während der Corona-Krise hatten zur Folge, dass ich noch mehr als es  durch die Hunde ohnehin schon der Fall ist in der näheren Umgebung unterwegs war. Mit etwas Ausdauer und Geduld ergaben sich dabei zahlreiche Möglichkeiten, Fotos von heimischen Tieren aufzunehmen.


Wiesenschaftstelze im fast abgeblühten Raps
Manches was scheinbar unspektakulär daherkommt zeigt, wenn es auf dem Foto aus seiner Umgebung herausgelöst ist, mitunter eine beeindruckende Wirkung. Die Teichfrösche stellten mich durchaus vor Herausforderungen, weil zu hektische Bewegungen sofort mit einem Abtauchen quittiert wurden. Mit einer Brennweite von 560mm aufgenommen wirken sie mit ihren goldenen Augen tatsächlich manchmal wie verzauberte Prinzen.


Teichfrosch
Die Feldhasen haben es mit tatsächlich leicht gemacht. Offenbar stand der Wind so günstig, dass ich hinter hohem Gras auf etwa 15 m herankam. Wohingegen die Versuche, die Füchse aufs Foto zu bannen schon langwieriger waren. Am Ende half hier nur ein früher Start um 6.00 Uhr morgens.


Feldhasen

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In jedem Fall lohnt es sich, auch die nähere Umgebung mal mit etwas Geduld fotografisch unter die Lupe zu nehmen.


Teichfrosch

Luchs
Eigentlich wollte ich die letzte Woche bei einem Fotoworkshop auf Helgoland verbringen, der leider coronabedingt nicht stattfinden konnte. So hab ich die Zeit genutzt, um etliche Stunden im Urwald  Sababurg und im Tierpark zu verbringen, der seit dem 6. Mai wieder geöffnet hat. Besonders in den Morgenstunden ist der Tierpark noch menschenleer, so dass man einen wunderbaren Blick auf die langen Eichenalleen hat.


Paradebuche im Urwald
Im Urwald trifft man an Wochentagen ohnehin nur wenige Menschen und kann so ganz in Ruhe die besondere Stimmung dort genießen. Etliche der alten Baumgestalten verfallen zusehends, aber gerade das macht den besonderen Charme aus.


Sababurg
Über dem Tierpark thront die Sababurg, leider gibt es dort zur Zeit keinen Gastronomiebetrieb mehr. Im Frühling gibt es natürlich besonders viele Jungtiere im Tierpark. Mein persönliches Highlight bei den Besuchen war ein erst wenige Tage altes Elchkalb.


Elchkalb

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Aber auch die vielen anderen Jungtieren haben natürlich ihren besonderen Charme. Zu meinen besonderen Lieblingen zählen hier die Frischlinge und die Wisentkälber.


Chillen mit Mama
Die langen Alleen mit dem frischen Grün lassen einen tief durchatmen.


Allee im Tierpark
Auch am Wegesrand gibt es die ein oder andere Schönheit zu entdecken.


Leichtigkeit
Meine besondere Liebe gilt jedoch den Luchsen. Man muss schon einige Zeit am Gehege verbringen, um zu schönen Fotos ohne störende Zäune im Hintergrund zu kommen.


Luchsportrait
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Auch die Wölfe machen es einem nicht immer leicht. Aber hier zahlt sich die Geduld letztendlich ebenfalls aus.


Wolf

Brave Heart's Chelsea
Derzeit ist die nordhessische Landschaft von der Rapsblüte und der Blüte der Obstbäume geprägt. Bei den Obstgehölzen sind gerade die alten Hochstämme oft über und über mit Blüten bedeckt. Ob daraus letztendlich Früchte werden, hängt von vielen Faktoren ab. Zum einen müssen ausreichend Insekten für die Bestäubung vorhanden sein, leider ein zunehmendes Problem vor dem Hintergrund des Insektensterbens, zum anderen dürfen keine allzu kalten Nächten die Blüte zunichte machen. Nach der üppgigen Frühjahrsblüte leiden viele Insekten bei uns schlichtweg Hunger. Jeder einzelne kann hier durch naturnahe Staudenpflanzungen oder die Aussaat von einjährigen Blumen gegensteuern.


Rapsblüte
Dabei sollte man natürlich auf die chemische Keule verzichten. Gerade im eigenen Garten kann das Obst so direkt vom Baum in den Mund wandern. Selbst die Hunde lieben frisches Obst.


Chelsea
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Bounty im Alter von mittlerweile neun Jahren


Apfelblüte